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Klosteranlage

Hauptbereich

Kloster Ochsenhausen

Die Silhouette der Klosteranlage ist auch gut zweihundert Jahre nach Auflösung der Abtei noch das prägende Gesicht Ochsenhausens. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1090 von den Benediktinern, 1391 wurde es eine eigenstände Abtei. Die heutige barocke Anordnung geht auf einen Neubau des Konventgebäudes in den Jahren 1615-1618 zurück. Trotz Plünderungen durch die Schweden und dem Dreißigjährigen Krieg blieb die Anlage weitgehend unbeschadet.

Nach der Säkularisation 1803 musste der letzte Abt Romuald Weltin ausziehen und die Anlage wurde dem Reichsgrafen Franz Georg Karl von Metternich zugeschlagen, der die beweglichen Besitztümer des Klosters verkaufte. Nach dessen Tod fiel die Anlage 1806 an das Königreich Württemberg. Inzwischen gehört die Anlage der Institution Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Von 1964 bis 1992 wurde das Kloster für rund 28 Millionen D-Mark saniert. In der Anlage haben heute verschiedene Institutionen ihren Sitz gefunden, wie beispielsweise die Landesakademie für die musizierende Jugend Baden-Württemberg, die städtische Galerie im Fruchtkasten sowie das Klostermuseum.

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