Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Ausstellungen im Fruchtkasten

Hauptbereich

Städtische Galerie

Seit über 25 Jahren ist die städtischen Galerie im Fruchtkasten das Markenzeichen für Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Chagall, Warhol, Miro - der Fruchtkasten hat sie alle schon gezeigt.

Besonders beliebt ist die Große Sommerausstellung: Das warme Licht des Sommers fällt durch die Fenster und berührt in der historischen Zehntscheuer die Kunstwerke auf eine besondere Art und Weise. Tausende Besucher lassen sich jedes Jahr Kunst und Ambiente des Fruchtkastens nicht entgehen.

Große Sommerausstellung "Janosch" vom 07. Juli bis 06. Oktober 2019 - Die zauberhafte Welt von Janosch

Wer von uns hat nicht schon mit dem kleinen Tiger und dem kleinen Bär auf ihrer abenteuerlichen Reise nach Panama mitgefiebert? – Dem Schöpfer dieser und vieler weiterer zauberhafter Figuren ist die diesjährige Große Sommerausstellung in der Städtischen Galerie im Fruchtkasten des Klosters Ochsenhausen gewidmet. Mit Janosch stellt die Ausstellung vom 7. Juli bis zum 6. Oktober einen der bedeutendsten Kinderbuchautoren und –illustratoren des 20. Jahrhunderts vor.

Kein deutscher Schriftsteller hat Kinder (und heutige Erwachsene) mit seinen Kinderbüchern so geprägt wie der 1931 als Horst Eckert in Oberschlesien geborene Janosch. „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“ sind Klassiker, die bis heute in kaum einem Kinderzimmer fehlen. Dabei hatte Janosch selbst alles andere als eine glückliche Kindheit. Er wächst die ersten drei Lebensjahre bei den Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf. Sein Vater, ein ungelernter Hüttenarbeiter und Kleinhändler, wird als Alkoholiker und gewalttätig gegenüber seiner Familie beschrieben. Seine Kindheit sei sein größtes Unglück gewesen, sagt Janosch selbst, und 35 Jahre lang habe er gebraucht, um sie zu vergessen. Mit 13 fängt er in einer Schlosserei und Schmiede an zu arbeiten: „Meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den Satz bei: ‚Es gibt nichts, was nicht geht.‘“

1946 fliehen seine Eltern in den Westen. Nach einem Aufenthalt in Paris zieht Janosch 1953 nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste studiert. Nach einigen Probesemestern muss er sein Kunststudium wegen „mangelnder Begabung“ abbrechen. Danach arbeitet er als freischaffender Künstler und beginnt seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Ein Freund rät ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen, und sein Verleger schlägt ihm vor, sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erscheint das erste Kinderbuch mit dem Titel „Die Geschichte von Valek dem Pferd“. Ihm folgen zahlreiche weitere. Anfang der 1980er-Jahre werden Tiger und Bär (und natürlich die Tigerente) zu seinen wichtigsten Figuren. Mit über 150 Büchern in Millionenauflage, zahlreichen Illustrationen und Filmen wird Janosch weit über Deutschland hinaus bekannt. Für sein Werk wird er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturpreis der Stadt München und dem Deutschen Jugendbuchpreis.

Janosch erschafft jedoch nicht nur Kinderbücher. Mit dem autobiographischen Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“ schreibt er 1970 sein erstes Buch für Erwachsene. In seinen Büchern für Erwachsene verarbeitet Deutschlands bekanntester Kinderbuchillustrator unter anderem Erlebnisse aus seiner schwierigen Kindheit. 2013 beginnt Janosch, jede Woche eine Kolumne für das ZEIT-Magazin zu zeichnen. Herr Wondrak ist geboren – eine Kultfigur, wie sein Schöpfer Janosch gerne wäre: ein Antiheld, der scheinbar alles falsch macht, und dank seiner unkonventionellen Lebensphilosophie letztlich doch immer richtig liegt.

Neben seiner Tätigkeit als Autor ist der seit vielen Jahren auf Teneriffa lebende und arbeitende Janosch als freischaffender Künstler tätig. Seine Bilder mit ihrem unverkennbaren Zeichen- und Malstil sind voller Witz und Humor, haben aber auch Kritik an der Gesellschaft zum Thema. Vor allem aber sind sie voller Zauber und Poesie und entführen bis heute Menschen jeden Lebensalters in das bunte Land der Phantasie.

„Weil ich keine Kindheit gehabt habe, muss ich sie jetzt ewig nachholen.“
JANOSCH

Ausstellungsdauer: 7. Juli bis 6. Oktober 2019

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Donnerstag 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Führungen
Donnerstag 17.00 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils 15.00 Uhr
Zusätzliche Sonderführungen für Gruppen nach Vereinbarung

Den ausführlichen Flyer finden Sie hier.

Begleitprogramm zur großen Sommerausstellung

FAMILIENMUSICAL

Oh, wie schön ist Panama
Sonntag, 22. September 2019, 14.30 Uhr,
in der Kapfhalle Ochsenhausen

„Es waren einmal ein kleiner Bär und ein kleiner Tiger. Die lebten in einem Haus unten am Fluss“. Kaum ein anderes Buch hat so viele Kinderherzen verzaubert wie die liebevolle Fabel von der Suche der beiden Freunde nach ihrem Traumland. 1979 erhielt Janosch für sein Buch „Oh, wie schön ist Panama“ den Deutschen Jugendbuchpreis. Bis heute begeistert die Geschichte vom Wert der Freundschaft und der Suche nach dem Glück und dem Paradies, das oft näher liegt, als wir glauben, Jung und Alt.

Komposition: Basti Bund, Fassung und Liedtexte: Michael Sommer, Inszenierung: Diana Leist-Keller, Produktion: Livekonzepte Michael Köstner, Aufführungsrechte: Merlin Verlag, Gifkendorf

Spieldauer: ca. 60 Minuten
geeignet für Kinder ab 5 Jahre
Karten zu 9,00 € (Erwachsene) und 6,00 € (Kinder)

Information und Karten
Tourist-Information Ochsenhausen
Marktplatz 1, 88416 Ochsenhausen
Telefon 07352 92 20-26
bendel@ochsenhausen.de

Sonderausstellung im Klostermuseum Ochsenhausen - Anton Schranz: Ein Marinemaler aus Ochsenhausen

Dem Maler Anton Schranz (1769-1839) ist eine Sonderausstellung im Klostermuseum Ochsenhausen gewidmet. Der Künstler wurde vor 250 Jahren in Ochsenhausen geboren und später auf der Mittelmeerinsel Malta als Marinemaler berühmt, wo er eine ganze Künstlerdynastie begründete. Neben Bildern von Anton Schranz und seiner Söhne, die in die Fußstapfen ihres Vaters traten, zeigt die Ausstellung im Klostermuseum Ochsenhausen auch Arbeiten von Nachfahren von Anton Schranz, die bis heute auf Malta leben und künstlerisch tätig sind. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat Dr. Rainer Dulger, der maltesische Honorarkonsul in Baden-Württemberg, übernommen. Die Ausstellung zum 250. Geburtstag wird am Sonntag, 21. Juli, um 11 Uhr im Ochsenhauser Klostermuseum eröffnet. Mit Prof. Dr. John Schranz aus Malta spricht dabei ein direkter Nachkomme von Anton Schranz.

Anton Schranz ist bis heute als Maler auf Malta hoch angesehen. Die 200. Wiederkehr seiner Ankunft auf der Mittelmeerinsel im Jahr 1818 wurde dort im vergangenen Jahr mit einer großen Ausstellung gefeiert. Auch sind die Bilder von Anton Schranz bis heute begehrt und werden in den renommierten Auktionshäusern Christie’s und Sotheby’s in London zu Preisen bis im mittleren fünfstelligen Bereich gehandelt.

Anton Schranz wurde 1769 als Sohn armer Bauern in Ochsenhausen geboren. Sein nicht mehr erhaltenes Geburtshaus befand sich in der Alten Straße 10 in Ochsenhausen. Anschließend verliert sich seine Spur und begegnet uns erst 25 Jahre später wieder auf der Baleareninsel Menorca. Dort heiratete er seine Frau Isabell, die ihm 12 Kinder gebar. 1817/1818 übersiedelte die Familie nach Malta. An beiden Orten war Schranz als Marinemaler tätig: Die Häfen und Schiffe der englischen Kriegsmarine waren die Hauptmotive des Künstlers, zu dessen Auftraggebern sogar der englische König zählte. Als der 70-jährige Anton Schranz am Weihnachtstag 1839 auf Malta starb, rühmte ihn die dortige Zeitung in einem Nachruf als hervorragenden Künstler mit Verdiensten um die Marinemalerei.

Doch wie kam ein Bauernsohn aus Ochsenhausen vor über 200 Jahren  nach Menorca und Malta, um dort die Royal Navy zu malen und als Marinemaler berühmt zu werden? Eine Vermutung geht dahin, dass kunstsinnige Klosterherren in Ochsenhausen das Talent des jungen Anton entdeckten und ihm ein Stipendium in Rom verschafften. Dort könnte er dann in Kontakt mit der Marinemalerei gekommen und der britischen Flotte gefolgt sein, der die beiden Mittelmeerinseln als wichtige Stützpunkte dienten. Die Marinemalerei war seinerzeit ein gefragtes Sujet und kam erst mit dem Aufkommen der Fotografie zum Erliegen.

Die Sonderausstellung zum 250. Geburtstag von Anton Schranz im Klostermuseum Ochsenhausen zeigt rund 50 Arbeiten von Anton Schranz und seiner Nachkommen. Fast alle gezeigten Bilder kommen als Leihgaben aus Malta. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen auf Malta und den auf Malta lebenden Nachkommen von Anton Schranz veranstaltet. Sie ist bis zum 27. Oktober zu sehen und von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Hier können Sie den Ausstellungsflyer herunterladen.

Infobereich